Testspiel
Aktualisiert am 01.02.12, um 17:31 von Jonas Burch
 

FC Aarau mit Ladehemmung geht gegen Austria Lustenau unter

Der FC Aarau verliert das Testspiel gegen Austria Lustenau mit 0:3. Dabei drängt sich vor allem eine Frage auf: Wer soll künftig die Tore schiessen? von Jonas Burch
 

Es war kein Spiel zum warm werden im Aarauer Schachen. Bei arktischen Witterungen begann der FCA gefälliger als der Gast aus der zweithöchsten österreichischen Spielklasse.

Trotz umgestellter Viererkette mit Luzern-Zuzug Daniel Fanger und Captain Sandro Burki als Innenverteidiger, rollte der Ball gut durch die eigenen Reihen. Der Tabellendritte der Challenge League dominierte die Anfangsphase, Lustenau lief meist einen Schritt hinterher.

Entgegen dem Spielverlauf gingen die Gäste dann in der 21. Minute in Führung. Aarau blieb weiter am Drücker, erspielte aber sich keine zwingenden Torchancen. In der zweiten Hälfte flachte die Partie merklich ab. Wenig Torraumszenen, wenig Kombinationsfussball.

Mit dem Treffer in der 66. Minute und dem Tor in der Schlussminute sorgten die Vorarlberger für den 3:0-Endstand. Schlussendlich hat zwar nicht das bessere, sondern viel mehr das effizientere Team gewonnen.

Aaraus Ladehemmungen

Aarau und das Toreschiessen - eine leidige Sache. «Mer hend eifach kei Stürmer», nerven sich viele Zuschauer im Schachen. In der Tat. Moustapha Dabo ist derzeit der einzige Vollblutstürmer im Kader.

Aco Stojkov stänkert mehr, als das er trifft und FCB-Neuzugang Pascal Schürpf blieb auch gestern blass. Testspieler Kisho Yano von den Reserven des SC Freiburg dürfte nach sehr schwachen 90 Minuten kein Thema mehr sein.

Wie gehts jetzt weiter? Seit eineinhalb Jahren bemüht sich der FCA immer wieder um die Dienste von Sions Guilherme Afonso. Nur passiert ist bisher nichts. Fakt ist: Aarau braucht für die Rückrunde, die am 19. Februar beginnt, zwingend einen neuen Stürmer. Und diesmal müssen auf Worte Taten folgen.

 

(az)
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