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Aktualisiert am 31.01.12, um 07:36 von Ruedi Kuhn
 

Drei Tage Kitzbühel als Muntermacher für den FC Wohlen

Wohlens Fachmann für Lederhosen: Der Tiroler Michael Winsauer.
Quelle: Alexander Wagner
Nach dem heutigen Testspiel beim FC Zürich reist der FC Wohlen in die Tiroler Berge. Im Viersternehotel Penzinghof soll der Teamgeist gefördert werden. Organisiert wurde die dreitägige Reise vom Wohler Captain Michael Winsauer. von Ruedi Kuhn
 

Eisstockschiessen, Wellness, Schneeschuhlaufen und Eishockey: Der FC Wohlen geht fremd. Nach dem Testspiel gegen den FC Zürich von heute Abend um 18.30 Uhr im Letzigrund packen die Spieler des Freiämter Challenge-League-Klubs am Mittwoch ihre Koffer und fahren mit dem Mannschaftscar nach Kitzbühel. Im Viersternehotel Penzinghof soll der Teamgeist gefördert werden. Organisiert wurde die dreitägige Reise vom Wohler Captain Michael Winsauer. Der Österreicher wohnt in St. Johann im Tirol und kennt den Skiort Kitzbühel in- und auswendig. Als Höhepunkt steht ein Besuch der berühmt-berüchtigten Weltcupstrecke Streif am Hahnenkamm auf dem Programm. Wie sagt Winsauer so schön: «Es wird uns allen guttun, in einer wunderschönen Umgebung ein wenig Bergluft zu schnuppern. Wollen wir in der Rückrunde den Ligaerhalt schaffen, brauchen wir Zusammenhalt und viel Kraft.»

Ein Zuzug aus Sion

Mal schauen, wie sich der FC Wohlen einen Tag vor der Abreise in der Trainingspartie gegen den FCZ schlagen wird. Was den Kader betrifft, gab es mit Rechtsverteidiger Jean-Marie Schembri vom FC Sion erst einen Zuzug. Als Abgänge sind Spielmacher Felipe (Montreal) und Flügelstürmer Adan Rebronja (Köniz) zu vermelden. Der gegen Ende der Vorrunde in Ungnade gefallene Alex De Lima dürfte seinen bis in diesem Sommer dauernden Vertrag zwar erfüllen, ganz glücklich ist der eigenwillige Brasilianer aber momentan nicht. Er hat zwar noch nichts Aussergewöhnliches geleistet, träumt aber bereits von der ganz grossen Karriere. Lässt er den FCW im Kampf um Sein oder Nichtsein bald im Stich?

In sportlicher Hinsicht gab es für den FC Wohlen unlängst eine gute Nachricht: Wegen der Pleite des Traditionsvereins Xamax wird es in der Challenge League Ende Saison nur fünf Absteiger geben. Zu einem Selbstläufer wird das Ringen gegen die Relegation aber trotzdem nicht. Die 2:3-Niederlage gegen den Tabellenletzten Brühl zum Abschluss der ersten Saisonhälfte hat Spuren hinterlassen. Oder, um es mit den Worten von Präsident Andy Wyder zu sagen: «Diese Partie war so etwas wie ein Stimmungskiller.»

Renfer alleine reicht nicht

Um den Ligaerhalt zu erreichen, sind während der Rückrunde vor allem Klassetorhüter Giovanni Proietti, Abwehrchef Winsauer, Mittelfeldspieler und Freistoss-Spezialist Leonel Romero und Stürmer Pascal Renfer gefordert. Bleibt die Frage, ob der Challenge-League-Verantwortliche René Meier in den nächsten Tagen noch eine Transferbombe zünden wird oder nicht. Ratsam wäre es. Renfer allein kann es in der Offensive nicht richten.

(az)
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